Die Hamas versucht Israel mit den Angriffen zu einem Waffenstillstand zu bewegen, behauptet Taghreed El-Khodary, Journalistin für die New York Times allen Ernstes.
Nun hat Israel der Hamas und anderen Palästinenserorganisationen in den letzten Jahren genug Zeit gegeben, sich ausführlich und nur mit sich selbst zu beschäftigen. Selbst die israelische Bevölkerung fand es schon unerträglich, dass Israel solange die Waffen still gehalten hat während der ganzen Zeit, in der Raketen auf Sderot und nun auch Ashkelon regneten.
Immer wieder erstaunlich, wie verdreht man dies wahrnehmen kann. Die Hamas hätte einfach den Raketenhagel unterlassen sollen, und der Waffenstillstand hätte gehalten. Aber nein, selbst die Stadt, in der das Kraftwerk steht, welches den Strom unter anderem für den Gazastreifen produziert, muss beschossen werden. Vielleicht mögen sie es nicht, dass die Zionisten sie mit Strom beliefern.
Es versteh wer will, die Hamas könnte einen der autoritärsten Gottesstaaten im Gazastreifen verwirklichen und sie würden – Ironie der Geschichte – von Israel buchstäblich ernährt werden: Lebensmittel, Medikamente, Getreide, Öl, Benzin, Strom usw. Vieles kommt entweder direkt von Israel oder kommt durch Israel durch in den Gazastreifen. Alles was sie tun müssten: Israel in Ruhe lassen, statt ständig an ihrem unentspannten Verhältnis dazu zu schrauben.
Sollte die Hamas tatsächlich von Israel mal mächtig aufs Maul bekommen, weil sie ihren Raketenkrieg partout nicht sein lassen können, könnte man auf gut wienerisch sagen, das sind keine Verbrecher sondern Trottel.

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