Thorsten Schmitz, Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, schreibt zum Besuch von Angela Merkel in Israel und ihrer Rede in der Knesset klare Worte im Fachblatt für liberal-gewandte Israelverdammnis:

Zur Staatsräson Deutschlands sollte auch die Verwirklichung der Zwei-Staaten-Lösung gehören: ein sicherer Staat Israel und ein sicheres Palästina ohne jüdische Siedlungen.

Dass Schmitz ein sicheres Israel am Herzen liegt, kann eh keiner mehr ernst nehmen, der seine Verlautbarungen regelmäßig liest. Aber dass er ein judenfreies Palästina gerne sähe, nehme ich ihm ohne größere Umstände ab, und dass dies auch noch zur Staatsräson Deutschlands gehören soll, gleich um so mehr.

6 Responses to

  1. Tobias says:

    “im Fachblatt für liberal-gewandte Israelverdammnis”

    Guter Ausdruck, muss ich mir merken. Polemisch, aber leider wahr.

    Grüße!

  2. Ingo says:

    Nirgends straft sich die vermeintliche Äquidistanz (die an sich schon reinster moralischer Nihilismus ist) selbst so sehr lügen wie in der Forderung nach dem Abzug sämtlicher jüdischer Siedler aus den palästinensischen Gebieten. Oder wird etwa auch die Ausweisung aller Araber aus israelischem Territorium nach Verwirklichung der Zweistaatenlösung gefordert? Eben.

  3. jensito says:

    Die Äquidistanz – wobei anzumerken ist, dass in vorliegendem Beispiel nicht mal eine vermeintliche vorliegt – ist in Bezug auf Israel doch höchst selten eine. Und wenn, dann schon ziemlich bemüht: Ja gut, die Palis sind auch bißchen … usw.

  4. […] judenfreies Palästina, zuletzt von Thorsten Schmitz in der Süddeutschen Zeitung gefordert, soll es also werden. Es leben israelische Araber, oder […]

  5. […] Souffleure aller Couleur; von Thorsten Schmitz, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, der ein judenfreies Palästina fordern darf, wenn Angela Merken in der Knesset spricht, angefeuert, kann Abbas gar nicht anders, […]

  6. […] judenfreies Palästina, zuletzt vonThorsten Schmitz in der Süddeutschen Zeitung gefordert, soll es also werden. Es leben israelische Araber, oder […]

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