Nun da Charlton Heston starb, offenbart sich das ewig Übliche. Die an sich Wohlmeinenden unter den Zeitgenossen arbeiten sich an Dingen ab, die eh Niemandem weh tun. Keine Sau verliert ein Wort darüber, wenn in Saudi-Arabien eine Frau, nachdem sie vergewaltigt wurde auch noch ausgepeitscht wird, aber nahezu jeder wähnt die Welt am Rande des Abgrundes, weil Charlton Heston laut sagt, was in den USA eh Verfassungsrang hat. Es ist aber bisher noch kein Nachruf erschienen, der belegte, dass Hestons Artillerie ein Menschenleben auf dem Gewissen hat. Dass Heston Seit an Seit mit Martin Luther King sich für Gleichberechtigung von Schwarzen einsetzte oder vor Lokalen demonstrierte, die nur für Weiße waren, ist nur wenigen ein Wort wert.
   Ein Schelm, wer Böses in den Wohlmeinenden sieht.

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