Ein Wettanbieter wirbt derzeit mit einem Plakat, welches einen Zungenkuss zwischen einer Österreicherin und einem Deutschen zeigt. Woher die Betrachterin dies weiß? Nunja, beide geben sich zumindest als jeweils solche zu erkennen, indem sie die jeweilige Landesflaggenfarbe in ihr Gesicht schmierten, um sich für die Dreharbeiten (läuft auch als Spot im TV), bzw. fürs Fotoshooting so hübsch zu machen, wie dies Fußballfans derzeit häufiger praktizieren.
   Wie auch immer, der österreichische Werberat fordert nun ein Stop der Kampagne, um ungewollte Nachahmungseffekte zu verhindern, und außerdem habe man auf die Zielgruppe der Kinder Rücksicht zu nehmen. Wenn in Österreich tatsächlich schon Kinder die Zielgruppe von Wettangebotswerbungen sind … – na, lassen wir das.
   Ansonsten kann der moralische Imperativ ja nur lauten, der Ösi hat mit dem Piefke nicht ins Bett zu gehen!

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