Claus Schreer, Münchener Friedenschef, diktiert standard.at stellvertretend für vermutlich viele eine seiner Forderungen anlässlich der Sicherheitskonferenz in München ins Mikrophon: »Truppenabzug aus Afghanistan, Ende der Besatzung in Afghanistan und im Irak. Die Menschen müssen sich dort selber entscheiden, wie sie leben wollen und ihre Geschicke selber bestimmen.«
   Im Irak schaut es im direkten Vergleich zu all den Vorjahren ja gar nicht so schlecht aus. Aber einen Truppenabzug aus Afghanistan mit einem selbstbestimmten Leben der dortigen Bevölkerung zu verbinden ist ein wenig infam. Es ist vor allem alles andere als friedensbewegt, den Menschen in Afghanistan, den Krieg der Taliban an den Hals zu wünschen – mir blutet mein pazifistisches Herz, angesichts solch friedensbewegter Gräuelphantasien.

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