Die Kunst der feinen Unterscheidung

Conrad Seidl kommentiert die Landtagswahl in Vorarlberg, bei der die FPÖ ihren Stimmenanteil mit einem offen antisemitischen Wahlkampf auf 25% verdoppeln konnte:

Heißt das, dass ein Viertel der Vorarlberger den Antisemiten oder gar Nazis zuzurechnen sind? Natürlich nicht. Aber es bedeutet, dass eine beachtliche Zahl von Wählern nicht durch entsprechende Äußerungen abgeschreckt wird. Das sind Menschen, die auch die eine oder andere eigentlich nicht hinzunehmende Äußerung tolerieren, weil sie sich nicht vorschreiben lassen wollen, was “man” sagen oder gar denken darf.

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